Einladung KUNST IM HAUS
KUNST IM HAUS
«Jagdszenen, Spuren und Feldzeichen»
Dieter Paul, Mike Überall, Gunter Klag und Christian Heuchel im Kunsthaus des bHK in Bellheim
von Freitag, 16. Juli 2010 bis Sonntag, 01. August 2010
Das Kunsthaus des bHK in Bellheim setzt mit Dieter Paul, Mike Überall, Gunter Klag und Christian Heuchel die Ausstellungsreihe Kunst im Haus fort. Die Künstler zeigen in ihrer Ausstellung Kamerainstallationen, Malerei, Banner und Landschaftsmodelle.
Presse zur Ausstellung GRENZARBEITEN
GRENZARBEITEN ─ Bildende Kunst und Baukunst
Ausstellung im Kunsthaus des bHK in Bellheim
GRENZARBEITEN ─ Bildende Kunst und Baukunst
Ausstellung im Kunsthaus des bHK Bellheim
von Sa., 15. Mai 2010 bis So., 23.Mai 2010
Die Ausstellung GRENZARBEITEN zeigt Architekturvisionen und künstlerische Utopien in Form von Bildern und Modellen.


Eröffnung der Ausstellung
Sa., 15. Mai 2010, 19 Uhr
Öffnungszeiten
Sa., 15. Mai 2010 eingeladener Workshop
So., 16. Mai 2010, 14–19 Uhr
Sa., 22. Mai 2010, 14–19 Uhr
So., 23. Mai 2010, 14–19 Uhr
und nach Vereinbarung
Eingeladene Künstler sind (v. l. n. r): Gunter Klag (Künstler, Bellheim), Frank Heystermann (Fotograf, Köln), Dr. Markus Hauser-Fuhlberg (Geologe, Karlsruhe), Dr. Ralph Musielski (Komparatist, Hamburg), und Christian Heuchel (Architekt, Köln).
GRENZARBEITEN
Frankreich – Deutschland
GRENZARBEITEN beschreibt die Veränderung eines historischen Grenzabschnittes zwischen Frankreich und Deutschland. Die Grenze zum Elsass galt in der Vergangenheit als stark umkämpft. Die Grenze, ihr Abstecken und Verteidigen durch Personen, Gruppen und Staaten bietet immer Anlass für Kämpfe und Kriege.
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GRENZARBEITEN schlägt die Umwandlung dieser Grenzstreifen zugunsten einer neuen, gesellschaftlichen Nutzung vor. Die ehemals militärisch genutzte Liegenschaft wird architektonisch interpretiert und erneut ins Bewusstsein der Menschen gebracht. Eine zivile Nutzung des Territoriums (Markt, Museum, Forum) wird vorgeschlagen. Es entsteht ein Terrain mit zahlreichen Nutzungsmöglichkeiten die auf die vielfältigen Identitäten der Grenzanwohner (Pendler, Passagiere, Besucher) eingehen.
SLEEPING WAR
Wir orientieren uns bei Reisen durch das vereinte Europa gerne an historischen Fragmenten. Was wäre Paris ohne den Eifelturm, Rom ohne das Pantheon, New York ohne seine Skyline? Wie lieben diese ästhetischen Höhepunkte und baulichen Manifestationen, deren Hintergrund wir nicht mehr kennen.
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Auch mächtige Festungsanlagen markieren verborgene Grenzlinien. Hier hat Krieg stattgefunden, hier wurde Krieg erwartet. An der französischen Atlantikküste, dem Westwall in Nordrhein-Westfalen, in den unterirdischen Luftschutzbunkern in Wien, Hamburg und Köln. Diese bemoosten grauen Betonungetüme widerstreben dem Bild einer befriedeten Welt. So werden die Orte umgenutzt als Kunsthäuser, als Aquarium oder zur Champignonzucht. Verharmlosung und Neutralisierung blenden die Räume aus der Stadtgeschichte aus.
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Die historischen Grenzmarken als Orientierungspunkte zwischen Frankreich und Deutschland sind verschwunden. Die Architekturskulptur SLEEPING WAR konkretisiert die Grenzlinie. Der Guss des Bunkers hat keine Zwischenräume, keine Nahtstellen. Alles ist kompakt; der durchgängige Guss verhindert Ausbesserungen, die den Zusammenhang des Bauwerks schwächen würden. Die Skulptur ist Zeichen und Eingang des verborgenen Zentrums in den unteren Geschossen.
Christian Heuchel anlässlich der Ausstellung GRENZARBEITEN im Kunsthaus des bHK 2010

Mit freundlicher Unterstützung des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2010
URWALD
Das Kunstbuch zeigt den Wald als verwunschenes Panorama. Farbige Körper markieren das schützenswerte Territorium.
„Im Naturwaldreservat ist es verboten, den Wald forstwirtschaftlich zu nutzen, Holz zu entnehmen; die bisherige Bodengestalt zu verändern, in den Wasserhaushalt einzugreifen; Abfälle abzulagern; Düngemittel auszubringen; Pflanzenschutzmittel einzusetzen; wildlebende Pflanzen zu entnehmen, zu zerstören oder zu beschädigen; wildlebenden Tieren nachzustellen, sie mutwillig zu beunruhigen, zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Entwicklungsformen, Nist-, Brut- oder Wohnstätten zu entfernen oder zu beschädigen; Pflanzen, vermehrungsfähige Pflanzenteile oder Tiere einzubringen; den Wald außerhalb der Wege zu betreten…“ aus: Verbote Naturwaldreservat „Mörderhäufel“, Forstamt Bienwald.
Ein Leporello aus 12 Hochdrucken, einem Titelblatt und einem Schlußblatt von Christian Heuchel und Gunter Klag. Gedruckt im Jahre 2010 im Kunsthaus des bHK Bellheim.
Normalausgabe: ca. 40 x 60 cm, 14 Blatt, signiert und numeriert von 1/3 bis 3/3.
Panorama: 40 x 720 cm









