Einladung – Offene Ateliers 2012


Das Kunsthaus des bHK öffnet sein Atelier

Ausstellung im Kunsthaus des bHK Bellheim,

SA. 22. bis SO. 23. September 2012

Das Kunsthaus in Bellheim zeigt am Samstag, den 22.09.12 und Sonntag, den 23.09.12, von 14.00 bis 19.00 Uhr, neue Arbeiten von Christian Frick (Hagenbach), Mike Überall (Karlsruhe), Christian Heuchel (Köln), Gunter Klag (Bellheim)

Die Kunst braucht einen Ort, der nicht unter dem permanenten Einfluss unserer schnelllebigen Zeit steht. Einen Alltag, der noch alltäglich ist. Ein Refugium, das keiner Mode und keinen Trends unterworfen ist. Das Kunsthaus des bHK ist langsam und störrisch ─ ein Ort, an dem man seine Phantasien und seine Autonomie ausleben kann. Ein Ort, der konzentriertes Arbeiten möglich macht.

Das bHK macht keine Kunst für die Masse und will nie dem breiten Publikum gefallen, Zugeständnisse sind ihm fremd. Das bHK ist Basis für eine hochwertige und nachhaltige Kunstproduktion.

Vier Künstler geben Einblick in ihr aktuelles Werk:

Christian Frick (Künstler, Hagenbach)

Mike Überall (Künstler, Karlsruhe)

Gunter Klag (Künstler, Bellheim)

Christian Heuchel (Architekt, Köln).

Ausstellungsdauer:
SA. 22. bis SO. 23. September 2012
Öffnungszeiten der Ausstellung:
jeweils SA. und SO., 14 Uhr bis 19 Uhr
und nach Vereinbarung

bHK im September 2012 bei den Offenen Ateliers in Köln


bHK in Köln

Das bHK ist von der Künstlerin Edith Buchhalter zu den diesjährigen Offenen Ateliers in Köln eingeladen.

Das bHK zeigt 7 Künstlerbücher.

Der Ausstellungsort liegt im boomenden Stadtteil Köln Ehrenfeld

und ist von Fr. 14. 09. bis So. 16.09.2012 geöffnet.

Titel: „bar for five birds without birds“ 2004

Ausstellung „rapport“ reloaded

 

„rapport“ reloaded
– eine Raum- und Klanginstallation des bHK

Ausstellung im Kunsthaus des bHK Bellheim, FR 27. Juli bis SO 05. August 2012

„KUNST MENSCH GLAUBE“ am 28.07.2012 im Kunsthaus des bHK
Kultursommer Rheinland-Pfalz 2012 „Gott und die Welt“

Teilnehmende sind:
Gunter Klag (Künstler, Bellheim), Christian Heuchel (Architekt, Köln), Dr. Ralph Musielski (Komparatist, Hamburg) und weitere Gäste.


(Fotos: G. Klag)

 

 

 


(Fotos: C. Frick)


Eine Ausstellungskiste wird „dekomprimiert“!

„ …
Der rapport in der Saalkirche von Ingelheim (1996) ist ein weiteres hervorragendes Beispiel für die Art der Ausstellungskomprimierung. In der großen rechteckigen Kiste finden wir ein „Szenenfoto“, welches die Installation in dem Kirchenschiff dokumentiert. In aufsteigender Sortierung nach Größe von links unten nach rechts oben befinden sich in eigenen hölzernen Unterabteilungen Muttern und Metallstäbe. In Folie verpackt und geschnürt finden wir u.a. weiße Fähnchen in einen Zwischenraum gelegt. Die Schichtung des Kunstwerkes erschließt sich mehr und mehr. Blickt man nochmals auf das Foto, so erinnert dieses Meer von Fahnen an ein Kornfeld, das sich im Wind wiegt. Die bewegte Gemeinschaft? Die Gemeinschaft der Bewegung? Viele kleine Seelen finden in den Fähnchen ihr Symbol. Der Besucher kann sich selbst in der Menge begegnen.

Das Schriftdokument erzählt von den Stimmen, die dazu vom Band zählen: „1,2,3,4,5…“. Der Titel ist schließlich rapport! Und die einheitliche Farbe Weiß steigert den formalen Zusammenhang. Eine uniforme Menge, die uns die Wechselwirkung von Körper- und Raumerlebnis vor Augen führt. Dieser Kirchenraum wurde durch die Installation in seiner meditativen Wirkung dermaßen gesteigert, dass er zu einer „Isolierstation“ wurde, in der das Ich durch die Einzelnennung ganz auf sich selbst gestellt ist.
…“
Aus: „bHK: Das Archiv auf Reisen“,
Eröffnungsrede in der Bundesfinanzakademie Brühl
am 14.03.2000 © Regina Caspers

Fotos der Installation in der Saalkirche 1996